Dienstag, 20. April 2010

Wulffs geschickte Kabinettsumbildung


Bernd Wulff, Johanna Özkan, Astrid Grotelüschen, Aygül Wanka, Christian Althusmann (von Rechts nach Links).

Ministerpräsident Wulff hat gestern sein Kabinett gleich an vier Positionen umgebildet und so auf die verheerende Schlappe von Hannover 96 am letzten Bundesligaspieltag reagiert. „Besser Umbildung, als gar keine Bildung“, sagte der eloquente Ministerpräsident gegenüber der aufgescheuchten Presse.
Neue Sozialministerin ist die rüstige 59 Jahre jährige Christdemokratin Aygül Wanka. Sie ist die erste Ministerin mit einem ernsthaften Migrationshintergrund im schönen Westteil dieser Republik. Dabei ist es noch nicht lange her, dass die in Rosenfeld (Sachsen) geborene, strenge Muslimin über Deutschlands langweiligste Landeshauptstadt ablästerte, in dem sie Hannover als „voll krasse Opferstadt“ titulierte.
Die zweite Frau hat Wulff ebenfalls von außerhalb abgeworben: Johanna Özkan, bisher CDU-Oppositionsführerin in Brandenburg und Besitzerin einer Verkaufsstelle für reimportierte Rauchwaren und Lebensmittel mit abgelaufenen MHD, macht ebenfalls rüber in den Westen als so genannte Wissenschaftsministerin.
Über die beiden übrigen Neuen ist nur bekannt, dass Christian Althusmann einmal Ministerpräsident in Thüringen war. Bei Grotelüschen soll es sich um regionales Schimpfwort handeln.

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