Dienstag, 23. Februar 2010

Zu tief ins Weihwasser geschaut


Die höchste Vertreterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Hannovers populäre Landesbischöfin Margot Käßmann, ist mit 1,54 Promille Alkohol im Blut am Steuer erwischt worden. Die Bischöfin war am Samstagabend mit ihrem Dienstwagen in Hannover nach dem Überfahren einer roten Ampel gestoppt worden. Sie mußte ihren Heiligenschein und die Sonntagskollekte abgeben und zur Buße drei Ave Mariacron beten. Ernüchtert stellte sie fest: "Ich werde mit Gott ein erstes Wort reden müssen. Denn der Mensch denkt, aber Gott lenkt! Wohlsein!"

Endlich!!!



Der Frühling ist da!

Samstag, 20. Februar 2010

Kölner Bauskandal zieht Kreise.

Der Skandal um Baupfusch und Korruption in Köln ist größer als bisher angenommen. Nachdem bisher nur bekannt wurde, dass die beauftragten Statiker lieber am Büdchen op dr Eck ein paar Flaschen Kölsch zischten, während rumänische Sub-Sub-Sub-Unternehmer alle Stahlträger bei ebay verhökerten und folglich das Kölner Stadtarchiv in den eigentlich hierfür nicht vorgesehenen U-Bahn-Schacht plumpste, wurde nun öffentlich, dass der estrem besorgte Generalunternehmer seine internen Untersuchungen auf andere Bausünden der schillernden Firmengeschichte ausweitete. "Wir wollen sicherstellen, dass alle Projekte, in denen ähnliche Technologien verwendet wurden, korrekt ausgeführt worden sind", betont der Vorstandsvorsitzende Herbert B.
Die Liste der Großbaustellen von Bilfinger ist indes lang. Und manch ein Kritiker sieht sich nun in seinen Zweifeln an der Architektur bestätigt. Hier ein Ausschnitt der zu untersuchenden Bauten:




Freitag, 19. Februar 2010

Berlinale 2010

Oskar "Oscar" Röhlers Berlinale-Wettbewerbs-Beitrag "Jud Süß - Film ohne Gewissen" ist von der Kritik einhellig verrissen worden. Das Remake des Blockbusters von 1940 scheiterte trotz fertigem Drehbuch und Farbfotografie daran, dass die Handlung unglaubwürdig und überspitzt wäre.



Besonders die Darstellung des Juden Joseph Oppenheim als koksenden, mit russischen Zwangsprostituierten herum hurenden und blonde RTL-Moderatorinnen schwängernden CDU-Bonzen sei völlig übertrieben.



Einige, vorwiegend weibliche Kritiker zeigten sich enttäuscht über die geringe Zahl an mitwirkenden Haustieren, die auf dem Bildschirm immer so süß wirken.



Einen Lob verdient allein die Besetzung in den Nebenrollen, allen voran Andreas Bader als Schindlers Liste.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Neues vom Niebel


Der Umbau des früheren Entwicklungshilfeministeriums in eine FDP-Parteizentrale schreitet mit Erfolg voran. Inzwischen wurden mehrere Staatssekretäre und ein Haufen Abteilungsleiter mit FDP-Mitgliedern besetzt. Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit eignet sich nach Ansicht Niebels besonders dafür, da die wirtschaftliche Zusammenarbeit in allen Bereichen eine Erfindung der Freidemokarten sei. Seine Partei war vor dem Regierungswechsel sogar dafür eingetreten, den Fortbestand dieses Ministeriums an die Übernahme durch einen FDP-Minister abhängig zu machen. Er verwahrte sich gegen den Vorwurf, Entwicklungshilfe nur noch in Form von Waffenlieferungen zu planen. „Wir investieren große Summen besonders in die Infrastruktur dieser armen Länder. Durch den Bau von schicken Mövenpicks-Hotels würde man die Grundbedürfnisse der Einheimischen besser erfüllen können, als durch Lehmhütten oder Eselsgaragen.

Neues vom Mixa



Der Bischof der Augsburger Mottenkiste Walter Mixa hat mit Unverständnis auf die öffentliche Empörung über seine Äußerungen zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche reagiert. Mixa hatte behauptet, die "sogenannte sexuelle Revolution" sei mitverantwortlich für die Missbrauchsfälle in der Kirche. Hinzu käme, ergänzte der senile Geistliche, dass die Kirche über Jahrhunderte darin geübt sei, solchen Verfehlungen mit eigenen Mitteln zu begegnen. Allerdings werde in der sogenannten aufgeklärten Zeit Teufelsaustreibungen und Hexenverbrennungen mit Vorbehalten begegnet, so dass die Kirche diese bewährten Methoden nicht mehr in dem Maße anwenden könnte, wie es angebracht wäre.

Mittwoch, 17. Februar 2010



Tutanchamuns Eltern waren Geschwister


Tutanchamuns, äußerst angesagter Pharao im alten Ägypten, war schwach, gebrechlich, krank und dazu das Kind aus einer Inzest-Verbindung.
Dass seine Eltern Geschwister waren, hat ein internationales Forscherteam mit Hilfe von Gentests herausgefunden. Die Wissenschaftler stellten am Mittwoch in Kairo ihre Ergebnisse vor. Der schon im Alter von 19 Jahren gestorbene Tutanchamun, könnte von seinem Vater theoretisch auch mit einer seiner Töchter gezeugt worden sein.
Die Republik Österreich hat darufhin das Eigentum an der 3000 Jahr alten Mumie angemeldet.
Nicht nur die inzestuöse Herkunft, sondern auch die zudem bei dem Pharao diagnostizierten Krankheiten wie eine Gaumenspalte und ein Klumpfuß, sprächen eindeutig dafür, dass Tutanchamun ursprünglich aus der Steiermark stammt, berichtet man aus Wien.

Zugunglück

In Belgien wird weiterhin nach den Ursachen des gestrigen Zugunglücks gesucht, bei denen mehr als Dutzend Tote zu beklagen waren. Zunächst war vermutet worden, dass die mangelnde bzw. fehlenden Bahnaufsicht, kleinere Zwistigkeiten zwischen dem wallonischen und flämischen Mitreisenden oder fehlendes Sehvermögen des Zugführers das Unglück verursacht hätte. Dass Alkohol eine Rolle gespielt könnte, könnte verneint werden. Der Zugführer hätte an dem fraglichen Morgen lediglich einige lokale Biere, zwei oder drei Gläschen Rotwein und einen kleinen Aperitif zu sich genommen, den er zudem beim Zusammenprall zum größten Teil verschüttet hätte.