Mittwoch, 9. Mai 2012

Timoschenko will Hungerstreiken beenden!

Nach Angaben ihrer Tochter will die in der Ukraine inhaftierte Oppositionspolitikerin Timoschenko ihren Hungerstreik nach mehr als zwei Wochen beenden. In Westeuropa stieß dies auf deutliche Erleichterung. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel erklärte gegenüber der Presse, aus Solidarität mit der Oppositionellen auch wieder etwas essen zu wollen: "Etwas Eisbein mit Bratkartoffeln, Apfelstrudel mit Vanillesauce und als Hauptspeise vielleicht einige Rouladen. Immerhin geht es darum, ein Zeichen zu setzen."
[Abb.: Sigmar Gabriels Protest, auch bekannt als Minzblatt-Revolution, erreicht seinen Höhepunkt.]

Kurt Beck zurückgetreten (doch, doch)!

Verwirrung um "Ministerpräsident" Kurt Beck. Nach Agenturberichten soll er noch diesen Monat von seinem Amt zurücktreten. Auch ein Nachfolger stünde bereits fest. Kurt Beck ließ umgehend dementieren. WUNST fragt sich allerdings WARUM. Mein Gott, Kurt, wenn es schon mal in der Zeitung steht und sich alle einig sind, hättest du es doch auch machen können, oder!?
Abb.: Folgt dem Spitzen-Moppel eine Doppel-Spitze?

Russischer Superjet 100 bei Vorführung verschollen

Der Suchoi Superjet 100 ist das erste russische Passagierflugzeug seit dem Zerfall der Sowjetunion – ein Prestigeprojekt. Beim heutigen Vorführflug kam es zu einem herben Rückschlag: Die Maschine ist mitsamt mehreren Dutzend Diplomaten verschollen. Sorge herrscht bei den verantwortlichen Ingenieuren und zuständigen Luftfahrtbehörden. Berlins Regierender Bürgermeister sendete am Abend tröstende Worte an den russischen Ministerpräsidenten Putin: "Es mag Euch zum Trost gereichen, dass es nur ein einzelnes Flugzeug ist, bei uns fehlt ein kompletter Flughafen."

Dienstag, 8. Mai 2012

SPD-Parteivorsitzender zur Schleswig-Holstein-Wahl

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte speziell zur Schleswig-Holstein-Wahl sich bei Twitter einen Account gesichert, um seinen Wahl-Triumph medial heraus zu posaunen. Klarer Fall von Wahl ohne Wähler gemacht, denn seine Tweets wie "SPD & Grüne gewinnen, CDU & FDP verlieren. Das zeigt, wer im Norden regieren muss",fanden mehr Zweifel als Zustimmung. Was einen gestandenen Volkshochschul-Lehrer natürlich nicht anficht:"Kannst wohl nich' rechnen, wa?", so der geschliffene Replik von Schweinchen Dick. Doch wen mal schon mal im Glashaus sitzt, möchte man nicht nur mit Tweets um sich werfen: "Lieber dick als doof. Ganz schlimm, wenn man beides ist: also passen Sie schön auf: bloß nicht zunehmen." Siggi, Siggi, alte Speckkartoffel, bei uns auf dem Schulhof hieß das "Einsicht in der erste Weg zur Besserung."
[Nicht nur superschlank, sondern auch wahnsinnig schlau: Sigmar Gabriel]

Montag, 7. Mai 2012

Vater des Amokläufers von Winnenden nennt Schadenersatzforderung "lachhaft"

Der Vater des Amokläufers von Winnenden hat die Schadenersatzforderung der Stadt von 15 Millionen Euro als "lachhaft" kritisiert. "Was die Stadt da macht, ist lachhaft, einfach unvorstellbar. Ich weiß nicht, was die meinen, wie viel Geld ich habe.", zitiert der "Focus" Jörg K., 53.
Auch WUNST weiß nicht, wieviel Geld Jörg K. aus Winnenden so hat. Jedenfalls hatte er, solange sein Sohn Tim K. nicht 15 Mitschüler und sich selbst in den Tod schickte, eindeutig zu viel Geld für Waffen und Munition und zu wenig für Vorhängeschlösser. Und wenn er darüber hinaus auch noch ein paar Euro für eine, seinem krankhaften Hobby angepassten, Versicherungsschutz ausgegeben hätte, könnten die Opfer seiner unendlichen Blasiertheit, ihre mehr als verdiente Entschädigung, wenigstens für den finanziellen Teil ihres unermesslichen Opfers erhalten. Und müssten nicht diesem völlig unnötigen Blödmannsblatt entnehmen, dass diesem anscheinend unbelehrbar waffengeilen Selbstdarsteller zu einer Selbstverständlichkeit kein anderes Wort als ausgerechnet "lachhaft". Kranker geht's nicht!!

Mittwoch, 2. Mai 2012

FC Bayern provoziert Ukraine.

FC-Bayern-Trainer Heynckes hat angekündigt, im Champions-League-Finale gegen Chelsea demonstrativ Anatoly Timoschuk einzusetzen. Die Ähnlichkeit mit der ukrainischen Oppositionellen Julia Timoschenko sei frappierend und auch die beiden Namen so ähnlich, dass der Unterschied von der Tribüne kaum auffiele. Heynckes knüpft sein Vorhaben aber eine Bedingung: "Vorher muss Anatoly seinen dämlichen Hungerstreik beenden, sonst rutscht ihm ständig die Hose!"


[Nur anhand der Brille bzw. der Rückennummer zu unterscheiden: Timoschuk und Timoschenko]

DDR-Zwangsarbeit bei IKEA?

Zwangsarbeiter sollen in den 80er-Jahren in der DDR Möbel für IKEA hergestellt haben. Nachdem eine schwedische TV-Produktion entsprechende Recherchen veröffentlichen will, hat der Möbelkonzern nun selbst in der Stasi-Unterlagenbehörde Informationen hierzu angefordert. IKEA will mit Hilfe der Stasi-Behörde klären, ob bei Auftragsarbeiten in der DDR politische Gefangene für Zwangsarbeit eingesetzt worden sind. IKEA hatte seit den 1960er Jahren Möbel u.a. in der DDR fertigen lassen. Die Vorwürfe über Zwangsarbeit von politischen Gefangenen beziehen sich nach den Angaben von Skjelmose auf einen Zeitraum von Anfang bis Mitte der 1980er-Jahre.
Die zuständige Ikea-Sprecherin Jeanette Skjelmose kündigte an, mit früheren politischen Gefangenen über mögliche Entschädigungen sprechen zu wollen: „In schweren Fällen könnten wir über ein KLIPPAN-Sofa oder einen Satz POÄNG-Sessel sprechen, für Klein-Möbel aus dem Mitnahme-Bereich bieten wir die Mitgliedschaft bei IKEA-Family plus wahlweise Köttbullar oder Hotdogs anbieten. Ausgerechnet aus dem Justizministerium wiegelt man die Angelegenheit allerdings herab. Ministerin Leutheuser-Schnarrenberger: „Die Ostdeutschen sollen sich mal nicht so haben; WIR mussten den ganzen Scheiß' doch zusammenschrauben! Viele von uns sogar OHNE zuvor straffällig geworden zu sein!“