Samstag, 10. April 2010

Turiner Grabtuch neu auf dem Grabbeltisch!

Nach dem Riesenerfolg der Präsentation des weltberühmten Turiner Grabtuchs, überlegt der Vatikan derzeit, weitere Kostbarkeiten ihrer Sammlung zu zeigen. Gedacht würde an das Turiner Taschtuch und das Turiner Spültuch, die allesamt vom selben Künstler stammen sollen und zusammen mehr als hundert Jahre alt sein sollen, sowie eine neue Kreation, die Jesus im Büßerhemd zeigt.





Donnerstag, 8. April 2010

Warane nun auch mit Doppel-Penis?


Forscher haben eine bislang unbekannte Art Waran entdeckt, der bis zu zwei Meter lang wird. Sie, die Forscher, nicht die Waranen, sprechen von einer "beispiellosen Überraschung". Bei den Tieren, die mit dem wissenschaftlichen Namen vitali vladimitawa heißen, handelt es um enge Verwandte, vermutlich Neffen oder Cousins des Komodo-Warans, der auf Indonesien auftritt. Allerdings ist der Vitavladitawa-Waran im Gegensatz zu diesen Riesenechsen kein Fleisch-, sondern ein Milchschnittenfresser, wie das Fachblatt Biology Letters berichtet. Der Waran hat Schuppen an Körper und Beinen und grün-gelbe Tupfer, welche vermutlich eine allergische Ursuche haben. Aufsehen erregte der Waran in den Medien auch, weil er eine Art Doppel-Penis besitzt, von dem vermutet wurde, dass die Männchen sie abwechselnd benutzen. Diese Auffassung musste korrigiert werden, als man feststellte, dass der Waran auch über zwei Köpfe, zwei Hälse, vier Fäuste und zwei Profiverträge verfügte. Trotzdem ist das mal eine gute Nachricht, findet Wunst.

Freitag, 26. März 2010

Die Woche kompakt

Gericht kippt die Bindung der Gas- an die Benzinpreise



Der Bundesgerichtshof (BGH) hat gestern die alleinige Bindung der Gaspreise an den Ölpreis verboten. Das bedeutet, dass die Gas-Preise nicht automatisch erhöht werden, wenn die Benzinpreise steigen, sondern manuell. Umgekehrt erlaubt es den Unternehmen, die Gaspreise auch dann zu erhöhen, wenn die Benzinpreise im freien Rohstoffhandel sinken. Die Gas-Anbieter werden diese Preiserhöhungen nicht umsonst anbieten können, schließlich erfordert die Suche nach neuen Argumenen viel Energie, so ein Verbandsprecher der Gasindustrie. Das ist nicht zum Nulltarif zu haben.

Niebel sortiert Entwicklungshilfe um



Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die staatliche Entwicklungshilfe in Deutschland neu ordnen. Dazu sollen die drei bestehenden Organisationen miteinander verschmolzen werden. Ziel sei die "Abschaffung von Doppelstrukturen", heißt es in dem Entwurf, den Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) ins Kabinett einbrachte. In einem ersten Schritt sollen die Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung (DED) und die Internationale Reisemesse (ITB) fusionieren. In einem weiteren Schritt sollen Asien, Schwarzafrika und Lateinamerika miteinander verschmolzen werden. „Hunger, Armut und Geschlechtskrankheiten sind weit verteilt auf diesen großen, schwarzen Kontinenten. Sie sind oft schwer auffindbar und nicht da, wenn man sie braucht. Wir müssen diese Geiseln der Menschheit irgendwie bündeln, sonst droht uns irgendwann ein Mangel an Epedemien“, wie Minister Niebel der Presse erklärte.

Sponsoring kein Verstoß gegen Parteiengesetz



Die Sponsoring-Aktivitäten der CDU-Landesverbände in Nordrhein-Westfalen und Sachsen sowie der Sachsen-SPD verstoßen nicht gegen das Parteiengesetz. Das hat eine rechtliche Prüfung der Bundestagsverwaltung ergeben. "In keinem der angesprochenen Fälle haben sich Anhaltspunkte für mögliche Verstöße gegen das Parteiengesetz konkretisiert", sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert in Berlin. CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zeigte sich erleichtert. „Ich wusste doch, dass wir bei der Formulierung unseres geliebten Parteiengesetz aufgepasst haben, dass uns da keiner an den Karren pinkeln kann. Jetzt müssen wir nur noch das nervige Strafrecht, das Steuerrecht und die lästige Antikorruptionsrichtlinie ändern, dann ist die Sache wasserdicht!“

Dienstag, 23. März 2010

FDP: Ein Hartz für Kinder!


Wenn Hartz-IV-Kinder in den Ferien arbeiten, werden den Eltern die Leistungen gekürzt. Das soll sich nach dem entschiedenen Willen der christlichliberalen, aber auch irgendwie sozialen Koalition ganz hurtig zum Sommer ändern. Die Koalition will einen Freibetrag für Kinderarbeit einführen. Kinder unter 6 Jahren aus Hartz-IV-Familien sollen schon in den kommenden Sommerferien das Geld aus ihren Ferienjobs voll zur Verfügung haben. Bisher werden diese Einnahmen mit den Einkommen der Eltern aus Sozialleistungen verrechnet. Nach Angaben des Sozial-Experten Christian Lindner (FDP) möchte die Koaltion diese fiskalische Herkulesaufgabe noch vor der Sommerpause stemmen. Lindner: "Es geht ja nicht nur um die kleinen Teppichknüpferinnen aus dem Saarland, die sich in den Ferien etwas Geld für drogen verdienen wollen. Auch an deren Dealer vor den Schultoren müssen wir denken, denn diesen brechen in den Ferien meist die Einnahmen weg. Aber auch Ministranten können sich nicht mehr viel dazuverdienen, seitdem die Kirche brutalstmöglich auf Aufklären ist und zudem die hübschen Rumäninnen in der EU Freizügigkeit genießen. Und es kann uns auch nicht egal sein, wenn Schüler ihren Eltern die Arbeit als Organspender wegnehmen." Um die jährlichen Mehrausgaben in Höhe von mehreren 10.000 € für den Bund zu kompensieren, wird an einer Steuer für Taschengeld gearbeitet, so das Finanzministerium. Anderenfalls droht Deutschland ein neues Finanzloch griechischer Ausmaße, so ein erkennbar aufgewühlter Sprecher des Ministeriums heute.

Kachelmann verhaftet!!!


Wetterfrosch Jörg Kachelmann sitzt in Knast. Und alle Welt fragt sich: Warum erst jetzt, wo der der Frühling schlussendlich nach sieben Monaten Kälte, Eis und Niederschlägen sein zarte Fühler ausstreckt. Nun, die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber sie mahlen. Und so beruhigt, dass dieser aufbrausende Prophet von Stürmen und Graupelschauern, dieser mediengeile Weissager von Blitzeis und Gegenwind, dieser Miesepeter und Tiefdruckankünder seine verdiente Strafe enthält. Kachelmann, schäm dich.

Sonntag, 21. März 2010

Ostern fällt aus!!


Gestern mittag hat sich der gesetzliche Osterhase vor den Toren Erfurts (Thüringen?) vor einen Jaghund geworfen. Grund der verzweifelten Tat: Der Ostersonntag ist in 15 von 16 Bundesländern kein gesetzlicher Feiertag. Mit diesem Hinweis hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt eine Klage von Legehasen einer Großeierei in Niedersachsen abgewiesen. Sie hatten mehrere Jahre für ihre Arbeit am Ostersonntag von ihrem Arbeitgeber den im Manteltarifvertrag vereinbarten Feiertagszuschlag von 175 Prozent erhalten; 2007 stand dann nur noch der niedrigere Sonntagszuschlag (75 Prozent) auf dem Lohnzettel. Dagegen zogen sie vor Gericht. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mitteilte, hat in Deutschland nur Brandenburg Oster- und Pfingstsonntag zu gesetzlichen Feiertagen erklärt. Die Kläger vertraten die Meinung, Oster- und Pfingstsonntag seien in der christlichen Welt Feiertage. Der Arbeitgeberversand reagierte auf die Reaktion des Osterhasen auf bestürzende Weise gelassen: "Was bildet sich die ungelernte Kraft ein, will nur weil ständig Ostern ist, wieder über drei Euro die Stunde, wir können auch in Bangladesh produzieren, die glauben nicht mal an den Weihnachtsmann."

Freitag, 19. März 2010

England trauert...


England trauert um sein berühmtestes Unterhosenmodell. Fußballer-Darsteller David "Spicegirl" Beckham, Manchesters Antwort auf Andi Möller, hat sich irgendwie irgendwas gezerrt, gedehnt oder gerissen. Der introvertierte und kamerascheue Gelegenheitskicker von der britischen Insel, der sein Einkommen gerne auch mal mit Fußballspielen aufbessert (!) zeigte uns exklusiv, wie sich der Unfall abgespielt hat. Beckham: "Ich sagte noch: Pass auf Schatzi, aber wir beiden wußten wirklich nicht, wo so eine Achillessehne überall sein kann!" Seine achte WM-Teilnahme vor dem Fernseher ist durch das Malheur aber nicht gefährdert. "Mein Gott, die vier Vorrundenspiele können wir auch ohne mich versemmeln, spielt hat dieser Rodney oder Roonby ..."