Die Eröffnung des „Barbie Dreamhouse“ in Berlin war von Protesten begleitet. Im Zentrum der Kritik stand das Rollenbild, das die Plastikpuppe vermittelt. Die Kritik zeigte Wirkung: selbst Barbie will jetzt FEMEN beitreten. Die Reaktionen von Ken und Mattel sind noch nicht absehbar. WUNST hält Sie auf dem Laufenden!
Donnerstag, 23. Mai 2013
Barbie will FEMEN beitreten!
Die Eröffnung des „Barbie Dreamhouse“ in Berlin war von Protesten begleitet. Im Zentrum der Kritik stand das Rollenbild, das die Plastikpuppe vermittelt. Die Kritik zeigte Wirkung: selbst Barbie will jetzt FEMEN beitreten. Die Reaktionen von Ken und Mattel sind noch nicht absehbar. WUNST hält Sie auf dem Laufenden!
Sarah Kirsch verblichen.

Sarah Kirsch ist tot. Die Schöpferin ebenso unzähliger wie unnötiger wie misslungener Kitschgedichte ist im Alter von 78 Jahren .. nun ja ... verblüht. Sie hinterlässt die kompletten Wetterberichte von 1967 bis heute, die die Deutsche-Verlags-Anstalt aus unerfindlichen Gründen regelmäßig unter so tumben wie nichtssagenden Titeln wie "Rückenwind", "Islandhoch", "Sommerhütchen" in Buchform druckte. Ferner machte sie sich mit heiter-naiven Tierbeobachtungen und wirklich schaurig-schlechten Dialekt-Einsprengsel zum Obst. Ihre unförmigen Prosa-Fragmente .... ach ... Fragmente klingt schon fast nach Kunst ... Stümpfe ist wohl passender... werden wir lange nicht vermissen. Oder um es mit den Worten der Dichterin zu sagen: "Auch darf die Rolle des Alkohols nicht unterschätzt werden." ("8. Septembrius, Mont", in "Regenkatze, DVA 2007). Und tschüss.
Montag, 20. Mai 2013
Hersteller täuschen über Benzinverbrauch
Viele Neuwagen verbrauchen mehr Super oder Diesel, als die Hersteller
versprechen. Die Differenz liegt laut Deutscher Umwelthilfe bei bis zu
42 Prozent. Verbraucherschützer vermuten gezielte Manipulation.
Nun sollen andere bislang als unumstößlich geltende Behauptungen überprüft werden: Ist Milka wirklich die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt?
Hat Clausthaler wirklich alles was ein Bier braucht? Und wenn ja, warum schmeckt es trotzdem nicht?
| Verbraucht dieser Golf wirklich nur 3,5 l bleifrei auf 100km? |
Nun sollen andere bislang als unumstößlich geltende Behauptungen überprüft werden: Ist Milka wirklich die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt?
Hat Clausthaler wirklich alles was ein Bier braucht? Und wenn ja, warum schmeckt es trotzdem nicht?
Donnerstag, 16. Mai 2013
Bahr fordert Aufklärung über Medikamententests in der DDR
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat Aufklärung
über die Medikamententests westdeutscher Pharmakonzerne an DDR-Bürgern
gefordert. Von wem er die Aufklärung erwarte, sagte er auch. Nämlich von dem "für die Aufarbeitung von DDR-Unrecht
zuständige Bundesinnenminsterium". Denn schließlich geht es ja hier um DDR-Unrecht, gell.
Aber FDP-Minister Bahr wäre nicht FDP-Minister, wenn er nicht zugleich knallhart ... wünschte, dass sich auch westdeutsche Pharmakonzerne an der Aufklärung beteiligten. „Ich fordere die Pharmaindustrie auf, diesen Prozess nach Kräften zu unterstützen und zur Transparenz beizutragen”, sagte der Minister. Boah, das hat gesessen! (Er und sein Ministerium wüssten hingegen leider nichts über klinische Studien in der DDR.) Aber es gibt auch gute Nachrichten, z.B. von der thüringischen Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD): Sie sei froh, dass sich das Universitätsklinikum in Jena zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe bereiterklärt habe. „Das Verwerfliche an der Sache ist, dass die DDR die Leute verkauft hat, für Devisen“, sagte Taubert. Nein, Frau Taubert, wenn aus nacktem Gewinnstreben Pharmariesen im doofen Teil Deutschlands kranke Menschen ohne ihr Wissen, aus Gründen der Testergebnisse Placebos statt Medizin erhalten und andere Patienten nicht zugelassene statt bewährte Medikamente bekommen, dann ist das der Skandal und nicht weil die Devisen-klamme Zone dafür Geld bekommen hat! Verstanden!?
Aber FDP-Minister Bahr wäre nicht FDP-Minister, wenn er nicht zugleich knallhart ... wünschte, dass sich auch westdeutsche Pharmakonzerne an der Aufklärung beteiligten. „Ich fordere die Pharmaindustrie auf, diesen Prozess nach Kräften zu unterstützen und zur Transparenz beizutragen”, sagte der Minister. Boah, das hat gesessen! (Er und sein Ministerium wüssten hingegen leider nichts über klinische Studien in der DDR.) Aber es gibt auch gute Nachrichten, z.B. von der thüringischen Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD): Sie sei froh, dass sich das Universitätsklinikum in Jena zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe bereiterklärt habe. „Das Verwerfliche an der Sache ist, dass die DDR die Leute verkauft hat, für Devisen“, sagte Taubert. Nein, Frau Taubert, wenn aus nacktem Gewinnstreben Pharmariesen im doofen Teil Deutschlands kranke Menschen ohne ihr Wissen, aus Gründen der Testergebnisse Placebos statt Medizin erhalten und andere Patienten nicht zugelassene statt bewährte Medikamente bekommen, dann ist das der Skandal und nicht weil die Devisen-klamme Zone dafür Geld bekommen hat! Verstanden!?
Junge Erwachsene tun zu wenig für ihre Altersvorsorge
Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland
blicken so optimistisch in die Zukunft wie selten zuvor. Sie glauben an
ihren persönlichen Erfolg und fürchten sich nicht vor Arbeitslosigkeit.
Viele sagen, dass sie ihr Leben gerne im Voraus planen. Sie wissen
auch, dass sie fürs Alter vorsorgen sollten. Dennoch steckt nur ein geringer Teil der jungen Leute tatsächlich
regelmäßig Geld in ihre Altersvorsorge. Nur 38 Prozent sparen über die Zwangs-Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung hinaus fürs Alter.
Das könnte Sie auch verblüffen:
- Viele Querschnittsgelähmte verweigern sich dem Stepptanz!
- Manche Blinde stehen nicht auf 3D-Filme!
- Kaum Textilarbeiter aus Bangladesh auf monegassischen Golfplätzen!
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| Schon irre: Schleppen Steine und vergessen dennoch die Planung des Eigenheims! |
Das könnte Sie auch verblüffen:
- Viele Querschnittsgelähmte verweigern sich dem Stepptanz!
- Manche Blinde stehen nicht auf 3D-Filme!
- Kaum Textilarbeiter aus Bangladesh auf monegassischen Golfplätzen!
Bettina Wulff: Google löscht Suchergebnisse
Das Internet vergisst nichts, egal ob harte Tatsache oder einfach nur zutreffendes Gerücht. Das macht eine
Google-Suchanfrage zu Bettina Wulff deutlich. Bei der Eingabe ihres
Namens tauchten bis jetzt immer Links auf, die auf eine angebliche
Rotlicht-Vergangenheit hinweisen. Einige davon hat Google jetzt gelöscht, darunter die beliebtesten, wie "Bettina Wulff Escort-Service", "Bettina Wulff Prostituierte", " "Bettina Wulff Rotlicht" und "Bettina Wulff Strapse". Wunst gratuliert Bettina Wulff herzlich zu diesem medialen Erfolg, dass solch erwiesenermaßen falsche Zusammenhänge wie "Bettina Wulff Escort-Service", "Bettina Wulff Prostituierte", " "Bettina Wulff Rotlicht" und "Bettina Wulff Strapse" nicht mehr von Suchmaschinen verbreitet werden, damit Diffamierungen wie "Bettina Wulff Escort-Service", "Bettina Wulff Prostituierte", "Bettina Wulff Rotlicht" und "Bettina Wulff Strapse" endlich ein Ende haben.
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| Kann endlich wieder über Google lachen, vgl. auch wikipedia-Eintrag |
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