Donnerstag, 15. Mai 2014

BBU weiter gegen Rauchmelderpflicht

Sie retten täglich auf der ganzen Welt (außer in Berlin) Menschenleben, es gibt sie in jedem Baumarkt und sie kosten weniger als 1 m² Blümchentapete. Das hindert den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) nicht, gegen die  Rauchmelderpflicht vorzugehen. Während in den meisten europäischen Staaten die 5-€-Dinger seit zehn Jahren Pflicht sind, meint BBU-Chefin Maren Kern:  „Bei einem so wichtigen Thema kommt man nur mit Eigenverantwortung weiter, nicht mit Verordnungen“. Weswegen man ja auch Mord, Raub und Alkohol am Steuer nicht einfach verbietet, sondern auf bunte Broschüren setzt. Maren Kern: „Insofern sehen wir eine Installationspflicht für den Bestand kritisch. Sinnvoller wäre eine Stärkung der Aufklärung.“ Weiterer plausibler Einwand des BBU: "Die Produktionskapazitäten für Rauchwarnmelder sind begrenzt. Deshalb wäre für den Wohnungsbestand eine Übergangszeit von mindestens zehn Jahren sinnvoll“, sagte Kern. Dagegen sind die Produktionskapazitäten von volksverdummenden Scheinargumenten und die  Geldgeilheit des BBU unbegrenzt. 

http://www.haufe.de/image/maren-kern-bei-bhg-155636-large-1.jpg
Weiß sich mit der Sargindustrie und dem Bund Deutscher Bestattungsunternehmen einer Meinung: Maren Kern (Vordergrund).

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