Samstag, 2. Februar 2013

Berliner SPD will S-Bahn abschaffen!

Oder wie soll man das verstehen, was Raed Saleh, SPD-Fraktionschef auf die Frage nach der Zukunft der S-Bahn Berlins antwortete:

"Wenn es neue Schwierigkeiten geben sollte, müssen wir einen Plan B haben – damit am Ende auch das Land Berlin die S-Bahn betreiben könnte, ob nun unter dem Dach der BVG oder vorzugsweise mit einem neuen landeseigenen Unternehmen. Wir wollen es einfach nicht dem Zufall überlassen, was aus unserer S-Bahn wird. Dass die Senatsverwaltung nun eine kommunale Lösung prüft, ist im Einklang mit Klaus Wowereit und Senator Michael Müller beschlossen worden."

Was hat Herr Saleh eigentlich gegen den Zufall? Denn wer jetzt an den Flughafen BER denkt, der vor Jahr und Tag an einen Generalunternehmer vergeben wurde, bis dem Senat die Kosten zu hoch erschienen, erachtet den Zufall als geringeres Übel. Berlin und Brandenburg erklärten damals, den Flughafen in eigener Verantwortung entwickeln zu wollen. Der Rest ist Geschichte!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Berlin will frühere Einschulung überprüfen


Die Berliner Bildungsverwaltung (schon bei dem Ausdruck muss man schmunzeln) will  wissenschaftlich untersuchen lassen, ob Fünfjährige überhaupt schon schulreif sind.Berlin ist nämlich das Bundesland, in dem die Kinder am frühesten eingeschult werden. Jetzt aber zweifelt selbst die Senatsverwaltung für Bildung an dieser vor acht Jahren eingeführten Praxis. Wegen teils heftiger Kritik von Eltern und Grundschullehrern sollen nach dem Willen von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) nun Wissenschaftler herausfinden, ob die frühe Einschulung überhaupt gut ist für die Kinder. 

WUNST ist wie immer seiner Zeit voraus bzw. - um ehrlich zu sein - kann sich noch erinnern, warum die frühere Einschulung eingeführt wurde. Damit alle Kinderchen, die noch nicht  zur Schule gehen einen Kita-Platz haben! Statt obskure Untersuchungen durchzuführen, ob Malte und Chantal sonst vielleicht eine bessere Bildung hätten, erst einmal checken, ob es anderenfalls Kita-Plätze für die 5 1/2-jährigen gibt. Sonst wird demnächst wieder eine wissenschaftliche Betrachtung fällig, ob es nicht besser wäre, die Gören erst mit 4 zur Kita zu schicken.

Dienstag, 29. Januar 2013

Brüderle schweigt!

Rückendeckung aus FDP: Brüderle schweigt zu Sexismus-Vorwürfen

Quelle: Die Welt

Sexismus-Vorwürfe: Brüderle schweigt, Rösler spricht von Kampagne

Quelle: FOCUS Online-vor 2 Stunden
 

 

Wann hat man das schon mal: Drei gute Nachrichten!!!

Montag, 28. Januar 2013

Holländische Königin Beatrix tritt zurück. Van Gaal übernimmt!

Königin Beatrix von den Niederlanden tritt am 30.04. 2013 von ihrem Amt zurück.
Und Louis Van Gaal übernimmt den Job!

http://www.ksta.de/image/view/2010/4/21/12704406,11936014,dmData,maxh,480,maxw,480,Louis+van+Gaal+%25281274194271174%2529.jpg

S&P und Moodys stuften Holland unmittelbar danach auf AA+  hoch.

http://unterhaltung.t-online.de/b/52/28/88/14/id_52288814/tid_da/hape-kerkeling-schluepft-wieder-in-seine-paraderolle-der-koenigin-beatrix-.jpg

Aber was wird nun aus Hape Kerkeling?

Samstag, 26. Januar 2013

Ex-Bundesanwalt von Radlern bedroht






http://www.charivari.de/ddp/Basis/400/i430023819236222_bld_online_400.jpg

Lange war es still um Kay Nehm, nun meldete sich der ehemalige Generalbundesanwalt in neuer Funktion und in alter Schärfe zurück. Der bald 72-jährige, dessen Erfahrungen im öffentlichen Straßenverkehr auf das in gepanzerten Limousinen Chauufiertwerden beruhen, darf sich nun Präsident des Verkehrsgerichtstags nennen. Wer den Äußerungen Nehms lauscht, mag erahnen  welches wissenschaftliche Niveau dessen Arbeit hat: " Kaum ein Radler fährt mit vorgeschriebener Beleuchtung, kaum ein Radler kümmert sich um Fahrtrichtung oder um Ampeln. Unaufmerksame Kraftfahrer müssten bei Unfällen dann für den Schaden aufkommen."

 Nehm, der schon als Bundesanwalt das Schüren von obskuren Ängsten perfektioniert hat, wusste auch zu berichten, dass 81 Prozent der Autofahrer sich am Steuer von Autos bedroht fühlen, wenn ihnen in der Dunkelheit Radfahrer ohne Licht begegnen. Da sieht man den eingeschüchterter SUV-Fahrer förmlich hintern Lenkrad zittern. "Die Misere wird nicht dadurch gemildert, dass uns die Lichtmuffel nach den Vorstellungen der Verkehrspolitik künftig unter dem Helm begegnen sollen".

Doch was so ein zünftiger Verkehrsgerichtstag ist, hat natürlich auch Lösungen parat: Kennzeichenpflicht und Helmpflicht für Radfahrer. Obgleich schon einige Automobilisten  sich sorgen , dass  die Lackschäden womöglich noch größer und teurer werden, wenn der Schädel des Radlers von einem harten Helm umgeben ist. Wo sonst eine dichte Lockenpracht den Kühler schützte und höchstens mal eine scharfkantige Brille Spuren hinterlässt, drohen nun richtige Dellen.

Auch ein anderes kontroverses Thema wurde von Kay Nehm abgehandelt: Die 0,0-Promille-Grenze im Straßenverkehr erhielt nach umfangreichem Selbstversuch eine Absage. Nehm: "Ein absolutes Alkoholverbot am Steuer greift nicht. Dann fahre ich nur noch schlechter und treffe die Radler womöglich nicht." 

Dienstag, 22. Januar 2013

Hans-Jürgen Massaquoi: Trieb ihn Kristina Schröder in den Tod?

"Na, ob das wieder abgeht?"

Der Journalist und Schriftsteller Hans-Jürgen Massaquoi ist im Alter von 87 Jahren aus dem Leben geschieden. Die Autobiografie "Neger, Neger, Schornsteinfeger" über seine Kindheit wurde zum Bestseller. Freude und Verwandte mutmaßen nun, dass die Angst vor Jugend- und Familien-Ministerin Kristina Schröder ihm den Lebenswillen nahm. "Das ganze Buch komplett überarbeiten, war Hans-Jürgen wohl zuviel. Es wimmelt ja darin nicht von N- und Sch-Wörtern". Aber auch andere Einzelheiten seiner Biografie  gelten heute als Tabu-Bruch. Besonders die Verfilmung des Werkes mit Veronica Ferres (als seine Mutter) und Whoopi Goldberg (als sein Vater) gelten heute als oberpeinlich und dringend zu korrigieren.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Dreamliner muss auf dem Boden bleiben

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00403/dreamliner_40398818.jpg
Just good friends: Dreamliner und BER

Oder wie Amazon sagen würde:
Leute die sich für den "Flughafen BER" interessieren, kauften auch "Dreamliner".
Zusammen für 7,44 Mrd $